A. Vorbereitende Maßnahmen

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A.1 Review und Wirkungsanalyse bestehender Projekte und Tools

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Um eine gemeinsame Wissensgrundlage der Begünstigten zu schaffen und das Wissen und die Erfahrungen früherer Projekte zu nutzen, werden wir die verfügbaren Herdenschutz Best-Practice-Protokolle analysieren. Auf diese Weise können vorhandene Mängel identifiziert werden, die in dieses Projekt einbezogen werden sollten. Dazu wird eine Datenbank mit vorhandenen Informationen erstellt und auf dessen Grundlage eine SWOT-Evaluation (Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats) und eine Auswirkungsanalyse durchgeführt.

Die Ergebnisse werden bei der Durchführung aller Projektmaßnahmen, insbesondere der Maßnahmen C.1-C.6, berücksichtigt.

A.2 Stakeholder-Analyse, Roadmap und Lobby-Netzwerkplan

Das Projekt benötigt einen gut strukturierten und partizipativen Ansatz, um wichtige Stakeholder aktiv in die Maßnahmen einzubeziehen. Das ist wichtig, um den Wissenstransfer und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Herdenschutzes zu verbessern. Um alle Stakeholder effektiv einzubeziehen, werden wir eine Stakeholder-Analyse durchführen, auf deren Grundlage eine Plan für die Konsultation und Einbeziehung der Stakeholder entwickelt wird. Ihr aktives Engagement hilft dem Projekt, die Bedürfnisse der Stakeholder zu identifizieren und
bietet die Möglichkeit, Vorschläge zu berücksichtigen. Dies wird dazu beitragen, die gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz gegenüber dem Herdenschutz in den Projektgebieten zu erhöhen. Schließlich wird auf der Grundlage der Ergebnisse ein Lobby-Netzwerkplan entwickelt.

Durch diese Maßnahme werden die Informationen entwickelt, die zum Durchführen derMaßnahme C.3 erforderlich sind.


A.3 Datenerfassung über Nutztierrisse, Auswirkungen des Herdenschutzes, die menschliche Dimension und die Gesetzgebung

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Um die Notwendigkeit und den Wert des Herdenschutzes effektiv zu kommunizieren, ist es wichtig, die neueste wissenschaftliche Literatur zu berücksichtigen. Durch die Überprüfung der Literatur und das Sammeln von Daten zu folgenden Themen schaffen wir eine breite Wissensbasis, die während des Projektes genutzt wird:

  • Nutztierrisse durch Wölfe
  • Optimale Nutzung der Almen
  • Auswirkungen von Nutztierhaltung auf die biologische Vielfalt und den Tourismus
  • Gesetzgebung in Bezug auf Entschädigungszahlungen und Herdesschutzmaßnahmen
  • Historische Perspektive des Herdenschutzes
  • Wahrnehmung des Herdenschutzes in Kulturen vor Ort


A.4 Bewertung der aktuellen Umsetzung des Herdenschutzes

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Die Ausbildung von Nutztierbesitzern und Beratern ist wichtig, um sicherzustellen, dass wirksame Herdenschutzmaßnahmen in Regionen umgesetzt werden, in denen Mensch-Wildtier Konflikte häufig sind. Um effektive Trainings Curricula zu erstellen, werden wir eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Curricula für den Herdenschutz, die in offiziell zertifizierten Trainingszentren in der Projektregion durchgeführt werden, durchführen. Wissenslücken in bestehenden Herdenschutztrainings werden daduch
identifiziert.

Des weiteren ist die Umsetzung des Herdenschutzes nur dann erfolgreich, wenn qualitativ hochwertiges Material gewährleistet werden kann. Daher wird sich der zweite Teil der Analyse auf die Erstellung eines Inventars der verfügbaren Herdenschutzmaterialien konzentrieren.


A.5 Definition von Protokollen

Die Beständigkeit von Instrumenten wie Richtlinien und Protokollen in der gesamten Projektregion ist wichtig, um die internationale Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch über die Umsetzung des Herdenschutzes zu verbessern. Dies wird dazu beitragen, die Unbeständigkeit in der nationalen und regionalen Gesetzgebung im gesamten Projektgebiet zu verringern. Deshalb werden wir Folgendes auswerten:

  • Bewertungskriterien für Materialtests in Herdenschutz Zauntest Zentren
  • Zucht – und Zertifizierungsprotokolle von Herdenschutzhunden
  • Trainingsprotokolle von Spürhunden


A.6 Training und Curricula Entwicklung

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Die Trainingscurricula für die C.1 Naturschutz Maßnahmen müssen vor der Durchführung entwickelt, getestet und bewertet werden. Alle Curricula werden auf verschiedene Module aufgebaut sein, sodass das Projekt das Training an bestimmte Zielgruppen und Bedürfnisse vor Ort anpassen kann. Durch die Schulung der wichtigsten Stakeholder werden Kapazitäten aufgebaut, um den Herdenschutz zu akzeptieren, anschließend umzusetzen. Folgende Curricula werden entwickelt werden:

  • Training für Anfänger und erfahrene Nutztierbesitzer
  • Training für Herdenschutzberater
  • Herdenschutz Kompetenzzentren
  • Bildung von Jugendlichen

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