Jetzt registrieren: Alpine Herdenschutz und Pressekonferenz

Die erste mehrsprachige alpine Herdenschutz- und Pressekonferenz findet am 26. Januar statt und bietet Interessenten die Möglichkeit, in Verbindung mit dem Projekt LIFEstockProtect, mehr über den Herdenschutz im deutschsprachigen Alpenraum zu erfahren und etwaige Fragen zu stellen. Im ersten Teil dieser Online-Veranstaltung, der alpinen Herdenschutzkonferenz, werden die Teilnehmer aus erster Hand von Nutztierhaltern aus Südtirol, Österreich und Bayern sowie von Herdenschutzexperten hören. Im Anschluss bietet die LIFEstockProtect Pressekonferenz den Medien die Möglichkeit, noch offene Fragen zu stellen.

Details: Alpine Herdenschutzkonferenz

Die Konferenz wird mehrsprachigsein, wobei wir durch Simultanübersetzungen der Präsentationen ins Deutsche, Italienische und Englische ein lokales, regionales und internationales Publikum willkommen heißen können. Dies hat bereits Wirkung gezeigt: Mehr als 330 Personen haben sich für die Konferenz angemeldet! Wenn Sie sich noch nicht registriert haben, können Sie dies jetzt tun, indem Sie auf das Banner unten klicken.

2021tue26jan09:0013:00Virtual EventAlpine Herdenschutz Konferenz09:00 - 13:00(GMT+01:00) View in my time Event Organized By: LIFEstockProtect

Die Teilnehmer werden von mehreren Nutztierbesitzern über ihre gegenwärtigen und vergangenen Erfahrungen mit dem Herdenschutz hören. In Kombination mit Herdenschutzexperten im deutschsprachigen Alpenraum wird die Konferenz einen detaillierten Einblick in den Herdenschutz in der Projektregion geben. Die Konferenz findet am 26. Januar zwischen 09:00 und 13:00 Uhr MEZ statt, mit folgendem Programm:

  • 9:00 Vorstellung von LIFEstockProtect
  • 9:45 René Gomringer, ehemaliger Geschäftsführers des Schafhalterverbandes, Bayern (Deutschland)
  • 10:30 Kaffeepause
  • 10:45 Fabio Boni, Hirte in Bergamo in den italienischen Alpen und Teil des Pasturs Projekt
  • 11:30 Walter Schmiedhofer, Schafbauer in der Steiermark (Österreich)
  • 12:15 Thomas Schranz, Hirte in Tirol (Österreich) und Teil des Projekts Region im Wandel
  • 13:00 Konferenzabschluss

Wie man teilnimmt:

  • Die Konferenz ist kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung.
  • Es wird über ZOOM gehalten, für das keine Installation erforderlich ist.
  • Die Konferenz bietet Simultanübersetzungen ins Italienische, Deutsche und Englische.
  • Es bleibt Zeit, jedem Sprecher Fragen auf Italienisch, Deutsch oder Englisch zu stellen.

Details: LIFEstockProtect Pressekonferenz

Der zweite Teil der Online-Veranstaltung, die LIFEstockProtect-Pressekonferenz, findet am 26. Januar zwischen 14:00 und 15:00 Uhr MEZstatt. Um sich für diese Veranstaltung anzumelden, klicken Sie auf das unten stehende Banner. Sie erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Link, den Sie am Tag der Konferenz verwenden können, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Für weitere Presseanfragen besuchen Sie bitte unser Pressezentrum.

2021tue26jan14:0015:00Virtual EventLIFEstockProtect Pressekonferenz14:00 - 15:00(GMT+01:00) View in my time Event Organized By: LIFEstockProtect

Dies bietet den Medien die Möglichkeit, Fragen zum größten von der Europäischen Union kofinanzierten Herdenschutzprojekt im deutschsprachigen Alpenraum zu stellen. Experten aus allen drei Projektländern werden anwesend sein, um Fragen zum Projekt und zum Herdenschutz im Projektgebiet zu beantworten. Die Simultanübersetzung erfolgt ins Italienische, Deutsche und Englische. Nachdem allgemeine Fragen gestellt wurden, haben Journalisten die Möglichkeit, in drei Breakout-Räumen, zu regionalen Themen Fragen zu stellen.

Der koordinierende Begünstigte, der alle Projektpartner vertritt, wird an der LIFEstockProtect-Pressekonferenz teilnehmen, zusammen mit mehreren Projektbegünstigten, die die drei verschiedenen LIFEstockProtect-Regionen vertreten:

Österreich

  • Otto Gasselich, BIO AUSTRIA Niederösterreich und Wien, LIFEstockProtect Projektmanagement
  • Max Rossberg, European Wilderness Society, LIFEstockProtect Projektmanagement
  • Albin Blaschka, Österreichzentrum, Geschäftsführer
  • Birgit Mair-Markart, Naturschutzbund Österreich, Geschäftsführer
  • Lucas Ende, Naturschutzbund Österreich, Projektkoordinator
  • Bea Maas, Naturschutzhunde, Kommunikationsmanagerin
  • Christian Raffetseder, Umweltdachverband, Projektkoordinator

Deutschland

  • Uwe Friedel, BUND Naturschutz Bayern, Projektkoordinator
  • Beate Rutkowski, BUND Naturschutz Bayern, Vostandsmitglied
  • Gwendolyn Manek, Bioland Bayern, Projektkoordinatorin
  • Christoph Schinagl, Bioland Bayern, Landwirtschaftlicher Berater

Italien

  • Julia Stauder, EURAC Research, Projektkoordinator
  • Filippo Favilli, EURAC Research, Leitender Forscher

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Erste Alpine Herdenschutz und Pressekonferenz

Nach einem erfolgreichen Projektstart ist es an der Zeit, alle interessierten Personen einzuladen, mehr über wirksamen Herdenschutz und das LIFEstockProtect-Projekt zu erfahren. Genau wie das Projekt selbst wird auch die erste mehrsprachigeAlpine Herdenschutz Konferenz einen sehr praktischen Schwerpunkt haben: Nutztierbesitzer aus Österreich, Bayern und Südtirol, sowie Herdenschutzexperten werden ihre Erfahrungen mit uns teilen und Fragen des Publikums beantworten. Darauf folgt eine Pressekonferenz, auf der diese Experten alle brennenden Fragen der Journalisten beantworten werden.

Durch die Aufteilung dieser Konferenz in zwei Teile stellen wir sicher, dass die Interessen jedes Einzelnen, sei es Nutztierbesitzer, Forscher oder Journalisten, berücksichtigt werden. Wir möchten auch, dass jeder, egal ob er oder sie Deutsch, Italienisch oder Englisch spricht, an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Daher werden wir Simultanübersetzungen ins Italienische, Englische und Deutsche anbieten. Dadurch können wir lokales, regionales und internationales Publikum begrüßen!

Details der Alpinen Herdenschutz Konferenz

Die Alpine Herdenschutz Konferenz findet am 26. Januar 2021 von 9.00 bis 13.00 Uhr CET statt.

Mehrere Nutztierbesitzer werden uns ihre vergangenen und aktuellen Erfahrungen und Geschichten mit dem Publikum teilen Sie werden von italienischen Nutztierbesitzern erfahren, wie sie im Rahmen des Pasturs-Projekts mit Freiwilligen zusammenarbeiten, um ihre Tiere zu schützen. Aus Bayern werden Sie den persönlichen Bericht eines ehemaligen staatlichen Beraters und ehemaligen Geschäftsführers des Schafhalterverbandes über die Herausforderungen der Einführung von Herdenschutzmaßnahmen hören. Und aus Österreich berichten Schafbesitzer über Herdenschutz in den Alpen. In Kombination mit der Teilnahme von Herdenschutz-Experten aus Österreich, Bayern und Südtirol werden wir wertvolle Antworten auf die brennensten Fragen des Publikums geben.

Was Sie wissen sollten:

  • Die Konferenz ist kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung.
  • Sie wird über ZOOM gehalten, für das keine Installation erforderlich ist.
  • Die Konferenz bietet Simultanübersetzungen ins Italienische, Deutsche und Englische.
  • Es wird die Möglichkeit geben, jedem Redner Fragen auf Italienisch, Englisch oder Deutsch zu stellen.

Details zu den Rednern:

  • Thomas Schranz,Hirte in Tirol (Österreich) und Teil des Projekts Region im Wandel
  • Walter Schmiedhofer, Schafbauer in der Steiermark (Österreich)
  • René Gomringer, ehemaliger Geschäftsführer des Schafhalterverbandes, Bayern (Deutschland)
  • Fabio Boni, Hirte in Bergamo in den italienischen Alpen und Teil des Pasturs Projekt

Um sich für die Konferenz anzumelden, klicken Sie auf das untenstehende Banner. Sie erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Link, den Sie am Tag der Konferenz verwenden können, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

2021tue26jan09:0013:00Virtual EventAlpine Livestock Protection Conference09:00 - 13:00(GMT+01:00) View in my time Event Organized By: LIFEstockProtect

Details der LIFEstockProtect Pressekonferenz

Die LIFEstockProtect Pressekonferenz findet am 26. Januar 2021 von 14.00 bis 15.00 Uhr CET statt.

Herdenschutzexperten werden ihr Wissen mit uns teilen und alle brennenden Fragen der Journalistne zum größten von der Europäischen Union kofinanzierten Herdenschutzprojekt in den deutschsprachigen Alpen beantworten. Um die Vielfalt unserer Projektregion (Österreich, Bayern und Südtirol) zu berücksichtigen und auch internationale Presse zu empfangen, werden Experten aus allen drei Ländern anwesend sein, um Ihre Fragen in Deutsch, Italienisch und Englisch mit Simultanübersetzung zu beantworten. Am Ende der Konferenz werden länderspezifische Fragen in 3 verschiedenen Breakout-Räumen behandelt, damit Journalisten regionenspezifische Fragen in ihrer Muttersprache stellen können. Ein Vertreter aller Projektpartner wird anwesend sein und die 3 verschiedenen LIFEstockProtect-Regionen werden vertreten sein durch:

Um sich für diese Veranstaltung anzumelden, klicken Sie auf das untenstehende Banner. Sie erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Link, den Sie am Tag der Konferenz verwenden können, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Für weitere Presseanfragen besuchen Sie bitte unser Pressezentrum.

2021tue26jan14:0015:00Virtual EventLIFEstockProtect Press Conference14:00 - 15:00(GMT+01:00) View in my time Event Organized By: LIFEstockProtect

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November 2020 news update

Das Jahr ist fast vorbei und in der Zwischenzeit hat das LIFEstockProtect-Projekt Momentum gewonnen. Im November meldet das Projekt 27 Aktivitäten, wobei alle 17 Begünstigten involviert waren. Aufgrund des aktuellen Status der Pandemie fanden die meisten Aktivitäten online statt, was jedoch keinen Einfluss auf ihren Erfolg hatte. Im Gegenteil: Noch mehr Menschen konnten telnehmen! Außerdem analysierte das Kommunikationsteam die bisherige Medienpräsenz von LIFEstockProtect und die Ergebnisse waren beeindruckend.

Konferenzen, Präsentationen und Meetings!

Der Verein Natuschutzhunde veranstaltete Mitte November eine Online-Konferenz für Mitglieder, Partner, Interessenten und Multiplikatoren. Die Vorsitzende stellte 60 Teilnehmern LIFEstockProtect mit einem Schwerpunkt auf der Rolle von Spürunden vor. Die Konferenz befasste sich einerseits mit den Faktoren, die eine erfolgreiche Arbeit mit Spürhunden beeinflussen, und andererseits mit ihrer Rolle bei der Aufklärung von Naturschutzkriminalität. Die Redner erklärten zum Beispiel, wie Wind, Temperatur und körperliche Belastung sowie die frühzeitige Förderung von Welpen die Arbeit beeinflussen können. Herdenschutzhunde spielen eine weitere wichtige Rolle im erfolgreichen Herdenrschutz. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Herdenschutzhunde ihre Nutztierherde schützen und wie sie ausgebildet werden? Dann schauen Sie sich diese beiden Dokumentarfilme an.

Der Naturschutzbund Österreich stellte das Projekt auf der Jahrestagung des Vorsitzes vor. Insbesondere ging es um die geplante Stakeholder-Analyse (Aktion A.2)und die thematischen Workshops (Aktion C.3) aus. Für beides fragten sie auch regionale Gruppen des Naturschutzbunds Österreich um Input. Sie hielten auch eine Filmpräsentation ab, die natürlich den Covid19 Regelungen entsprach und den Film „Rückkehr der Wölfe“ vorführte. Nach dem Film tauschten sie Informationen über Wölfe in Österreich aus und präsentierten dem Publikum LIFEstockProtect. Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, um wertvolle Kontakte zu verschiedenen Interessengruppen wie Tierärzten, Nutztierbesitzern und Naturschützern herzustellen.

EURAC hielt im Wissenschaftsmuseum in Bozen einen Vortrag über die Touristenumfrage von 2018 und gab einen Ausblick auf die Maßnahmen von LIFEstockProtect, die darauf abzielen, die Koexistenz von Tourismus- und Herdenschutzmaßnahmen durch praktischer Tools wie Workshops und Exkursionen zu verbessern. Sie nahmen auch zusammen mit der European Wilderness Society an einem Treffen mit der Fachschule Salern teil, das im Rahmen der geplanten Herdenschutzschulungen die Entwicklung eines offiziellen Zertifizierungssystems für Hirten in Südtirol initiierte.

Die Bioland Beratung GmbH und Bioland Bayern haben LIFEstockProtect dem Fachausschuss Schaf und Ziege vorgestellt. Der Ausschuss besteht aus erfahrenen Schaf- und Ziegenhaltern, der Richtlinien, politische und landwirtschaftliche Entwicklungen erörtert.

Stefanie Morbach wurde engagiert um BUND Naturschutz Bayern mit dem Projekt zu unterstützen.

Networking mit anderen LIFE Projekten

BIOAUSTRIA Niederösterreich und Wien und die European Wilderness Society nahmen am zweiten Teil des Begrüßungstreffens von EASME und NEEMO für alle LIFE-koordinierenden Begünstigten neu genehmigter Projekte teil. Sie hatten die Gelegenheit, LIFEstockProtect anderen LIFE Nature-Projekten vorzustellen, die sich auf verschiedene Tierarten konzentrieren (LIFE Beavers, LIFE SYSEL, LIFE Bears with Future, LIFE LYNXCONNECT). Weitere Informationen zum Meeting finden Sie in diesem Blogbeitrag.

Darüber hinaus nahm das Kommunikationsteam Kontakt mit anderen LIFE-Projekten außerhalb der Projektregion auf, unter anderem mit WolfBoreal und LIFE SWiPE, um wertvolle Verbindungen für zukünftige Kooperationen herzustellen.

Intern haben alle Begünstigten zusammengearbeitet, um die offizielle Kick-off Konferenz im Januar zu organisieren. Das wird bestimmt eine aufregende Veranstaltung und alle interessierten Personen sind zur Teilnahme eingeladen. Wir werden von praktischen Erfahrungen der Nutztierhaltern in Österreich, Bayern und Südtirol hören. Interessiert? Wir werden bald weitere Details teilen. Sie können sich für unseren Newsletter anmelden, um sicherzustellen, dass Sie keine Neuigkeiten verpassen. Sie machten auch Fortschritte bei allen vorbereitenden A Maßnahmen. Im Rahmen der Maßnahme A.2 wird beispielsweise eine vom Naturschutzbund Österreich koordinierte Stakeholder-Analyse durchgeführt, für die projektinternes Fachwissen genutzt wird, um fundierte wissenschaftliche Methoden zur Entwicklung einer Stakeholder-Matrix und eines Engagement-Plans anzuwenden.

LIFEstockProtect in den News

Über das Projekt wurde bereits ausführlich in den Nachrichten berichtet! Seit Beginn des Projekts im September bis Ende November haben wir mehr als 70 Zeitungen, Magazine und Social-Media-Auftritte registriert – zu viele, um sie alle zu teilen. Aus diesem Grund haben wir eine nachrichtenspezifische Seite erstellt, um mit Ihnen unsere interessantesten Presseauftritte zu teilen. Sie können sie hier finden, viel Spaß beim Lesen!

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Oktober 2020 News Update

Im letzten Monat sind in LIFEstockProtect viele interessante Dinge passiert, daher möchten wir die Neuigkeiten mit Euch teilen! Im Oktober wurden neben einer weiteren aufregenden Reise in den Majella-Nationalpark erste Meetings zu den verschiedenen A Maßnahmen abgehalten, die Datenerfassung gestartet und unsere Website ist nun auch endlich in Italienisch verfügbar.

News Überblick

Die European Wilderness Societyund EURAC kehrten zusammen mit drei österreichischen Hirten in den Majella-Nationalpark zurück. Ziel dieser Reise war es, Erfahrungen mit Hirten vor Ort über Herdenschutz auszutauschen. Da die Apenninen in Mittelitalien eine der Regionen in Europa darstellt, in denen Wölfe nie verschwunden sind, ist der Austausch über bewährte Verfahren für eine ähnliche Umsetzung im deutschsprachigen Raum der Alpen von entscheidender Bedeutung. Das Team besuchte einen Schaf- und Ziegenbauern, der mehr als 1400 Tiere besitzt, die von 24 Viehhunden geschützt werden; einen Kuhbauern, der erklärte, wie die Kühe instinktiv mit der Anwesenheit von Wölfen in der Region umgehen; und ein junges Paar, das erst vor drei Jahren eine eigene Ziegenfarm gestartet hat. Mehr über die Reise könnt ihr hier lesen.

Die Arbeitsgruppe für die vorbereitende Maßnahmen A.2 (Stakeholder-Analyse), bestehend aus Naturschutzbund Österreich, EURAC, Umweltdachverband Österreich, ELIANTE und BUND Naturschutz Bayern, traf sich in einem ersten Online-Meeting. Anna Crimella (ELIANTE) teilte ihre Erfahrungen, da sie bereits seit vielen Jahren Stakeholder-Aktivitäten durchführt. Anschließend wurde in Zusammenarbeit mit dem anderen LIFE-Projekt LIFEWolfAlps EU ein Entwurf für das Stakeholder-Mapping entwickelt. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Partner weiterhin relevante Basisinformationen sammeln, um einen Lobby-Netzwerkplan zu erstellen, der dann für ein effektives Stakeholder-Engagement verwendet wird.

Naturschutzhunde hatte Anfang Oktober nach einem spannenden Hundetrainingwochenende in Ansfelden ein Treffen und organisierte die Verwaltung für das Projekt. Auch bei den vorbereitenden Maßnahmen A.5 und A.6 machen sie große Fortschritte. Sie sammeln Trainingsprotokolle für Spürhunde von anderen Organisationen und Ländern und untersuchen welche Stakeholder an der geplanten Schulung teilnehmen möchte. Gemeinsam mit VetMedUni Wien, Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs, und ELIANTE, werden sie nach Möglichkeiten suchen, um Scatdog-Besitzer effektiv darin zu schulen, Losungen für die genetische Analyse im weiteren Verlauf des Projekts zu sammeln. Außerdem organisieren sie für Samstag den 14. November einen Online-Workshop, der interessante Einblicke in die verschiedenen Anwendungsbereiche von Spürhunden geben wird!

Das bayerische LIFEstockProtect-Team, bestehend aus Bioland Bayern, Bioland Beratung GmbH, BUND Naturschutz Bayern und OPUS, richtete ein wöchentliches Online-Jour-Fixe-Meeting ein, um den Projektfortschritt in der Region zu besprechen und die Datenerfassung für die vorbereitende Maßnahme A.3.

Die European Wilderness Society hat über verschiedene Plattformen effektive Kommunikationskanäle für alle Projektpartner eingerichtet und bestellt derzeit Marketingmaterial, das von allen Partnern während der gesamten Projektlaufzeit verwendet werden kann. Gemeinsam mit EURAC, haben sie auch die Projektwebseite aktualisiert. Sie steht jetzt in Deutsch, Englisch und Italienisch zur Verfügung!

Presseauftritte

Der Oktober war auch in Bezug auf Presseauftritte ein erfolgreicher Monat, insbesondere in den italienischen Medien! Hier ist eine Auswahl von Medienplattformen, die über LIFEstockProtect berichtet haben, mit einem direkten Link zum Artikel:

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Teilnahmen am LIFE19 Willkommens-Meeting

Anfang dieses Monats nahmen der koordinierende Partner BIO AUSTRIA Niederösterreich & Wien und der assoziierte Partner European Wilderness Society am LIFE19 Welcome Meeting teil. Normalerweise findet dieses Treffen in Brüssel am Hauptsitz von EASME statt. In diesem Jahr fand das Treffen jedoch aufgrund der Coronabeschränkungen online statt. Dieses Treffen ist dafür da alle neu genehmigten LIFE-Projekte zu begrüßen und die Teilnehmer in das Programm und seine Vorschriften einzuführen. Der zweite Teil dieses LIFE19-Begrüßungstreffens findet Mitte November statt. Dort werden wir LIFEstockProtect den anderen genehmigten LIFE-Projekten im Unterprogramm „Nature“ vorstellen.

Das LIFE Programm, EASME und NEEMO

Das LIFE-Programm ist ein Finanzierungsinstrument der EU für Projekte im Bereich Umwelt und Klimaschutz. Es wurde 1992 gegründet und sein Budget ist mit jeder Förderperiode weitergewachsen. Der aktuelle Förderzeitraum 2014-2020 verfügt über ein Budget von 3,4 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Teil davon entfällt auf das Unterprogramm Nature, worunter auch LIFEstockProtect fällt. Die Europäische Kommission hat die Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen (EASME) eingerichtet, um in ihrem Namen das LIFE-Programm zu verwalten. EASME verwaltet auch mehrere andere EU-Programme in Bezug auf Unterstützung und Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen, Umwelt, Klimaschutz, Energie und maritime Angelegenheiten. Derzeit gibt es ca. 1.000 aktive LIFE-Projekte. Therefore EASME has an external monitoring team to evaluate the performance of the projects. NEEMO is responsible for this monitoring, and consists of a consortium of international experts from the European Economic Interest Grouping (EEIG).

Während des LIFE19-Welcome-Meetings stellten Angelo Salsi von EASME und Jan Silva von NEEMO den Teilnehmern ihre Organisationen vor. Ihre Kollegen teilten den Projektteilnehmern weitere Einzelheiten zu den Vorschriften für die Finanzverwaltung und Berichterstattung mit. Darüber hinaus haben wir effektive Wege und bewährte Verfahren besprochen, um Informationen über das Projekt an die breite Öffentlichkeit und wichtige Interessengruppen zu kommunizieren. Danach hatten wir Zeit für eine Fragerunde, um ein Paar der dringendsten Probleme zu behandeln, mit denen einige Begünstigte derzeit konfrontiert sind.

Für unser Projekt war es ein sehr nützliches Meeting! Natürlich war es gut, die Menschen hinter EASME und NEEMO besser kennenzulernen. Außerdem war es hilfreich, weitere praktische Tipps und Ratschläge zur Einhaltung der Programmbestimmungen zu erhalten. Wir freuen uns bereits auf den zweiten Teil des LIFE19-Welcome-Meetings, bei dem wir unser Projekt anderen LIFE19-Projekten online vorstellen werden.

Projekt Update: erste erfolgreiche Wochen

Seit dem Startdes Projekts LIFEstockProtect im September ist bereits viel passiert. Einerseits wurde vo jedem Partner das Projektmanagement und die Projektverwaltung eingerichtet. Auf der anderen Seite haben einige bereits begonnen, mit Stakeholdern zu kollaborieren, um auf die Ziele der verschiedenen Projektmaßnahmen hinzuarbeiten. Hier ist eine Zusammenfassung der Aktivitäten der ersten sechs Wochen:

Allgemeines Update

  • Alle Projektpartner nahmen am 22.und 23.Oktober an dem erfolgreichen zweitägigen Kick-off-Meeting teil. Dort haben wir uns mit Details der Projektorganisation, Verwaltung, Finanzmanagement und Kommunikation befasst. Zusätzlich haben wir die nächsten wichtigen Schritte geplant und mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet, um die geplanten Maßnahmen in Angriff zu nehmen.
  • Das Projektmanagement-Team nahm am 7.und 8.Oktober am Welcome-Meeting des LIFE-Programmes teil. Während des Meetings hatten alle LIFE-Projekte, die im Jahr 2020 gestartet wurden, die Gelegenheit, ihr Wissen über Projektmanagementanforderungen, Finanzmanagement und Kommunikationsrichtlinien zu vertiefen.

Österreich

Italien

  • Das EURAC-Team besuchte einen Bauern auf der Seiser Alm. Gemeinsam reparierten sie einen Elektrozaun, um Schafe vor Wolfsangriffen zu schützen. Durch das Gespräch stellte sich heraus, dass der Bauer bereits viel mit verschiedenen Arten von Zäunen und Toren experimentiert hatte. Sein Stück Land befindet sich in einem touristischen Gebiet, was zu Konflikten führen kann, beispielsweise wenn Besucher die Tore nicht richtig schließen. Der Bauer ist daran interessiert, am so genannten LIFEstockProtect ‚fence-lab‘ teilzunehmen, um sein Wissen zu teilen und bei der Entwicklung neuer und besserer Hilfsmittel zum Schutz der Tiere zu helfen.
  • Die European Wilderness Society besuchte den Majella Nationalpark, um mehr über die Forschungsarbeiten über Wölfe zu erfahren. Wölfe gibt es schon immer in der Gegend des Nationalparks, daher sind die Einheimischen daran gewöhnt im Miteinander zu leben. Die Forscher, die im Nationalpark arbeiten, erklärten uns wie sie Forschungen durchführen, um die Interaktion der Wildtiere mit Wölfen besser zu verstehen. Und natürlich noch viele weitere interessante Themen!

Deutschland

  • OPUS und BUND Naturschutz Bayern haben jeweils einen Projektmanager eingestellt.
  • BUND Naturschutz Bayern präsentierte das Projekt LIFEstockProtect dem Publikum der Jubiläumskonferenz „25 Jahre Nationalpark Unteres Odertal“ in Brandenburg.
  • Das bayerische LIFEstockprotect-Team hielt am 7.Oktober ein Online-Meeting ab, um wichtige Fragen zur Finanzierung, Verwaltung und Planung der Herdenschutz Kompetenzzentren zu klären.

LIFEstockProtect Kick-off Meeting

LIFEstockProtect, das größte und ehrgeizigste Herdenschutzprojekt im deutschsprachigen Alpenraum, hat einen erfolgreichen Start hingelegt. Nach der Genehmigungdes Projekts im Sommer, wurde es offiziell am 1. September 2020 gestartet. Der nächste Schritt war das Kick-Off-Meeting aller Partner, das letzte Woche stattfand. Aufgrund von Covid-Einschränkungen fand das Treffen online statt. Dies konnte jedoch nicht die Begeisterung aller Teilnehmer überschatten, dass das Projekt endlich begann.

Die Arbeit hat begonnen

Obwohl LIFEstockProtect gerade erst seinen ersten Monat des fünfjährigen Projektzeitraums abgeschlossen hat, haben die Arbeiten bereits begonnen und die ersten Hindernisse wurden überwunden. Viele Partner stellen neue Mitarbeiter ein oder haben bereits neue Mitarbeiter eingestellt, um das Projekt umzusetzen. Der Ausschreibungsprozess hat begonnen und der Erwerb von externem Fachwissen ist im Gange, was mit Material und Fachwissen zur Projektumsetzung beiträgt. Das Feedback vieler Teilnehmer hat das Interesse der Medien am Herdenschutz bestätigt. Einerseits hat ein Fernsehteam bereits in Tirol gedreht, um die Thematik in einem deutschen Dokumentarfilm aufzugreifen. Andererseits wurden schon vielen Interessengruppen kontaktiert.

Es war großartig, LIFEstockProtect endlich offiziell mit allen Partnern zu starten. Alle freuen sich darauf, mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen und den Landwirten beim Herdenschutz zu helfen. Gleichzeitig war es beeindruckend, das Engagement und die Arbeit der Partner zu sehen, die sie bereits in diesem Sommer geleistet haben.

Max Rossberg- Projektmanager von LIFEstockProtect und Vorsitzender der European Wilderness Society

Einige der Beteiligten haben sogar ihre Sommerferien damit verbracht, das Projekt vorzubereiten. Außerdem besuchten einige die Almen, typische Sommerweiden in den Alpen, um sich ein Bild von möglichen Projektstandorten zu machen und sich mit betroffene Bauern zu unterhalten. Das Team der European Wilderness Society hat auch interssante Erfahrungen gemacht. Während des Kick-Off-Meetings waren zwei Mitarbeiter und drei Freiwillige in einem ländlichen Gebiet in Tirol, Österreich, um einem Schäfer mit dem „Almabtrieb“ zu unterstützen. Trotz Schnee, haben sie alle Schafe erfolgreich zurück ins Tal gebracht. Sie machten sich nach dem Meeting direkt auf dem Weg zurück in die Berge.

Die Teilnehmer nahmen an dem Meeting von über 13 verschiedenen Orten im gesamten Projektgebiet teil:

Die nächsten Schritte in LIFEstockProtect

In den folgenden Monaten werden sich die Projektpartner darauf konzentrieren, Arbeitsstrukturen für LIFEstockProtect einzurichten und die geplanten Maßnahmen zu starten. Dazu gehört das Sammeln von Informationen über den aktuellen Stand des Herdenschutzes in den deutschsprachigen Alpen und die Vorbereitung der Ausbildungs- und Herdenschutzschulungen, die im kommenden Frühjahr beginnen.

LIFEstockProtect genehmigt: Start 1.9.2020

Am 1. September startet unter der Führung von BIO AUSTRIA Niederösterreich/Wien das größte von der EU kofinanzierte Herdenschutzprojekt namens „LIFEstockProtect“ in Österreich, Bayern, Südtirol.

LIFEstockProtect ist mit einem Budget von 5 Millionen Euro finanziert und richtet sich für eine Dauer von 5 Jahren an alle Nutztierhalter, egal ob es sich dabei um Rinder-, Kühe-, Schweine-, Geflügel-, Schafe-, Pferde- oder Ziegenhaltern handelt. Das Projekt wird unter der Federführung von BIO AUSTRIA Niederösterreich/Wien durchgeführt. Bei der Projektentwicklung wurde ein besonderes Augenmerk auf die Fachkompetenz von Herdenschutzexperten aus der Landwirtschaft sowie die Einbindung zahlreicher landwirtschaftlicher Organisationen, Umweltschutzverbänden und öffentlichen Einrichtungen gelegt.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist zusätzlich die Entwicklung von Grundlagen für die Zucht und den Einsatz von Herdenschutzhunden sowie die besonderen touristischen Herausforderungen bei der Umsetzung von Herdenschutz. 

 „Mit Einreichung und Genehmigung stellen wir sicher, dass alles Nutztierhalter, ganz egal ob mit oder ohne Gründlandweideverpflichtung, ihrem Beruf trotz der Rückkehr der Beutegreifer nachgehen können.“  Otto Gasselich, Leadpartner und Obmann BIO AUSTRIA NÖ/W

Otto Gasselich
Leadpartner und Obmann BIO AUSTRIA NÖ/Wien

Das Projekt wird mehr als 1000 Nutztierhalter in allen Belangen von Herdenschutz schulen und ausbilden. Diese Aus- und Weiterbildungskurse wenden sich an alle Nutztierhalter, Herdenschutzberater, Tierärzte, Hirten, landwirtschaftliche Herdenschutzberater und behördliche Vertreter.

„Professionelle Aus- und Weiterbildung ist unverzichtbar für eine erfolgreiche Umsetzung von Herdenschutz im gesamten alpinen deutschsprachigen Raum. Deshalb werden die 180 Ausbildungskurse von erfahrenen landwirtschaftlichen Herdenschutzexperten durchgeführt.“

Max A E Rossberg
Projektmanager und Obmann European Wilderness Society

Die Auftaktveranstaltung ist unter Berücksichtigung der Auflagen durch COVID-19 für den November 2020 geplant. Drei weitere Herdenschutzkonferenzen werden in den Folgejahren durchgeführt. Die ersten von insgesamt 180 Schulungen und Workshops werden ab dem Frühjahr 2021 angeboten.

Pressemitteilung DE

LIFEstockProtect rückt in die Revisionsphase vor

Nachdem der Projektantrag von LIFEstockProtect im Februar 2020 erfolgreich eingereicht wurde, dürfen wir verkünden, dass es als eines von wenigen Projekten europaweit dazu ausgewählt wurde, in die Revisionsphase vorzurücken. Das bedeutet, dass das Projekt von der EU-Kommission positiv bewertet und für förderwürdig befunden wurde. Nun müssen nur noch Feedback und Änderungswünsche der Evaluatoren umgesetzt werden und der Weg ist frei für den Projektstart.

LIFEstockProtect Projektantrag eingereicht

Das Projektteam mit bis zu 27 Mitarbeiter aller 19 Partner arbeitet fieberhaft an den letzten Dokumenten um den Antrag fristgerecht bei der EU am 11.2.2020 einzureichen. Die Eckdaten:

  • 24 Monate Vorbereitungszeit
  • 440 Seiten Projektbeschreibung
  • 20 Aktionen mit mehr als 60 Unteraktionen
  • Budget mit mehr als 1.000+ Zeilen
  • mehr als 170 Unterstützungserklärungen
  • 12 Grafiken, Mindmaps und Bilder
  • 12 Detailkarten

Während der Herdenschutz Konferenz des LIFE Projektes EuroLargeCarnivore haben sich viele interessante Gespräche ergeben und die Projektidee ist von vielen Anwesenden positiv bewertet worden.

Hier einige Impressionen der letzten Tage:

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