2021 Rückblick: Ein erfolgreiches Jahr

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Wir haben das Ende des Jahres 2021 erreicht, und das LIFEstockProtect-Projekt hat in diesem Jahr viel erreicht. Über die Medien hat sich das Projekt bei über 80 Millionen Menschen in der Projektregion und darüber hinaus erreicht. LIFEstockProtect hat auch an mehreren Dokumentarfilmen und Radiosendungen mitgewirkt, u.a. für ZDF und Ö1. Obwohl die Covid-19-Pandemie bei der Projektdurchführung nie dagewesene Umstände geschaffen hat, hat sich das Konsortium schnell und innovativ angepasst, was sogar neue Möglichkeiten geschaffen hat: Online-Meetings, Konferenzen und hybride Veranstaltungen tragen zu einer größeren Reichweite, zu Möglichkeiten des Wissensaustauschs mit anderen Projekten und Interessengruppen sowie zu einer engeren Arbeitsbeziehung zwischen den Projektpartnern bei. In diesem letzten Beitrag des Jahres möchten wir mit Ihnen die wichtigsten Erfolge des Jahres teilen.

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Competence Centre Network

Anfang 2021 suchten wir interessierte Betriebe für das Alpine LIFEstockProtect Competence Center Network. Ende 2021, nach mehreren Online-Treffen und Vor-Ort-Besuchen, sind 17 Betriebe in Bayern, 9 in Österreich und 2 in Italien Teil des Netzwerks! Die Kompetenzzentren werden als Einsatzorte für die Herdenschutzkurse dienen und wichtige Verbindungen zwischen den Akteuren in der Projektregion herstellen. Bald werden wir Ihnen ihre Standorte mitteilen!

Hirtenausbildung

Die Fachschule Salern in Südtirol hat eine Hirtenausbildung mit offizieller Anerkennung entwickelt, die im Februar 2022 beginnt. Dort wird LIFEstockProtect auch verschiedene Module zum Zaunbau und zu Herdenschutzhunden für die Teilnehmer durchführen. Die erste Bewerbungsrunde ist abgeschlossen, da die Plätze schnell vergeben waren! Aufgrund der großen Resonanz sind jedoch weitere Auflagen in den folgenden Semestern wahrscheinlich. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Online-Konferenzen

In diesem Jahr fanden zwei große Konferenzen statt: eine zum Thema Herdenschutz in der Projektregion und eine weitere über Hirtinnen in den Alpen. Diese Konferenzen waren mit über 800 teilnehmenden Personen ein großer Erfolg. Sie können sich die Aufzeichnungen in unserem YouTube-Kanal ansehen!

Scatdog-Trainings und -Zertifizierung

Naturschutzhunde haben mehr als 20 Teams in Österreich, Bayern und Südtirol geschult, um die Anwesenheit von Wölfen anhand von ihren Losungen zu erkennen. LIFEstockProtect freut sich, bekannt geben zu können, dass Pepper, der Retriever, nach einem Jahr Training mit dem Naturschutzhunde-Team und ihrer Besitzerin Carolin Scheiter kürzlich die erste offizielle Zertifizierung erhalten hat. Weitere Zertifizierungen werden im Jahr 2022 folgen!

Pepper die Spürhündin

Stakeholder-Analyse und Finanzierung

LIFEstockProtect führte eine umfassende Analyse der Stakeholder sowie erste Treffen auf lokaler und EU-Ebene durch, um den Dialog über Schutzmaßnahmen und deren Finanzierung zu verbessern. In diesem Zusammenhang haben die Partner ein Finanzierungspapier für den Herdenschutz entwickelt und verbreitet, in dem die Verwendung von Programmen zur Entwicklung des ländlichen Raums für Schutzmaßnahmen beschrieben wird. Das Papier kann hier abgerufen werden.

Ausblick für 2022

Natürlich werden wir im Jahr 2022 nicht zurücktreten, sondern eher an Fahrt aufnehmen, denn dann beginnt die eigentliche praktische Arbeit! Im Frühjahr sollen die ersten Herdenschutzkurse in den Kompetenzzentren stattfinden. In dieser Zeit wird LIFEstockProtect auch ein Freiwilligen-Netzwerk zur kurz- und langfristigen Unterstützung von Nutztierbesitzern und Hirten initiieren.

Eine mobile Ausstellung für die gesamte Projektregion sowie die Initiierung von Jugendworkshops sind für den Herbst geplant. Ziel ist es, der Öffentlichkeit das Thema Herdenschutz näher zu bringen. Professionell geleitete Stakeholder-Workshops werden ebenfalls ab 2022 in der Projektregion stattfinden. Diese werden verschiedene Themen umfassen, u.a. die Finanzierung des Herdenschutzes und die Auswirkungen auf den Tourismus.

Darüber hinaus wird eine Studie über die gelenkte Weideführung initiiert, um deren Auswirkung auf Vegetation und Biodiversität zu untersuchen. Die Forscher werden 9 Standorte vier Jahre lang beobachten.

Eine kurze Zusammenfassung des Jahres 2021 finden Sie auch in unserem Jahresbericht unten.

Alles in allem freut sich das LIFEstockProtect-Team auf ein weiteres erfolgreiches Jahr 2022. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und wünschen allen Lesern und Leserinnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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