Erfolgreicher Herdenschutz in Sachsen-Anhalt

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Eine neue Studie aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass richtige Herdenschutzmaßnahmen Nutztierrisse deutlich reduzieren.

Wenn Wölfe Gebiete mit einer landwirtschaftlichen Komponente neu besiedeln, kann es zu Konflikten durch Nutztierrisse führen. Seit der Rückkehr des Wolfes in Sachsen-Anhalt, wo über die Hälfte der Landfläche für die Landwirtschaft genutzt wird, gab es im Bundesland eine Erhöhung von Rissen vor allem an Rindern. Viele der betroffenen Weiden sind nur durch 1-2 elektrische Litzen gesichert, welches Risse erleichtert.

Fünf Litze sind besser als eine

Um die Wirksamkeit verbesserten Schutzmaßnahmen zu testen hat 2017 das Landesamt für Umweltschutz ein Projekt mit häufig betroffenen Betrieben gestartet. Sie halfen Landwirte, ein neues 5-Litzen-Zaunsystem zu verwenden. Mit dem Einsatz dieser Maßnahmen wurde ein höhere Aufwand für Landwirtinnen und Landwirte verbunden. Jedoch gab es keinen einzigen Riss auf eingezäunte Weiden für die Dauer des Projektes.

Hoffentlich wird dieser Erfolg mit Herdenschutzmaßnahmen in mehr europäischen Regionen repliziert. Obwohl Herdenschutz etwas mehr Geld und Zeit kostet, ist dies nicht mit den Kosten des unnötigen Verlustes von Nutztieren vergleichbar.

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