Konferenz “Hirtinnen in den Alpen”: Ankündigung der Referentinnen

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Wie ist es, den ganzen Sommer mit ihren Herden in den Bergen zu verbringen? Warum ist es für Gesellschaft und Natur so wichtig, das Hirtenwesen wiederzubeleben, wie es seit Hunderten von Jahren in ganz Europa praktiziert wird? Und wie hat sich schließlich der Beruf der Hirtin in den letzten Jahren oder Jahrzehnten verändert und was wird die Zukunft bringen? Diese und viele weitere Fragen werden während der Konferenz Hirtinnen in den Alpen – Einblicke in das Hirtenwesen am 5. November (14:00 – 18:00 Uhr) beantwortet. Neben einem Überblick darüber, wie LIFEstockProtect das Hirtenwesen in die Projektaktivitäten integriert, geben Hirtinnen aus Deutschland, Österreich und Italien Einblicke in ihren Beruf. Neugierig, wer sie sind? Finden Sie es heraus!

Referentinnen der Konferenz

Vier motivierte Frauen haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, was heißt, dass Sie sie während der Konferenz kennen lernen werden:

Anna Huber

Anna hat einen artistischen Hintergrund und arbeitet in Theaterproduktionen in Deutschland. In den vergangenen beiden Sommern arbeitete sie als Hirtin in Kärnten (Österreich) und sammelte wertvolle Erfahrungen über die Arbeit und Lebensweise einer Hirtin und was es bedeutet, die Alm mit einem Wolf zu teilen. Sie wird uns erzählen, warum sie sich entschieden hat, Hirtin zu werden, wie sie die Alm erlebt hat und was sich ihrer Meinung nach ändern muss, damit die junge Generation diesen Beruf in Betracht zieht.

Astrid Summerer

Eine erfahrene Hirtin aus Südtirol, die sich derzeit auf einer Transhumanz durch Italien und Slowenien befindet. Während der Konferenz erhalten wir einen lebendigen Einblick in ihre Erlebnisse in diesem Jahr. Sie hat viel Erfahrung mit Hütehunden, um die großen Herden zu kontrollieren, die sie hütet, weiß aber auch, wie man mit Herdenschutzhunden umgeht.

Christina Ziegerhofer

Eigentlich Kletterlehrerin in Wien, hat sie während ihrer Studienzeit in den Ferien auf Almen in der Schweiz und Österreich mit Milchkühen und Milchziegen gearbeitet. Seit letztem Sommer ist sie nun beim Steirischen Schaf- u. Ziegenzuchtverband als Schafhirtin am Hauser Kaibling angestellt. Dort geht es hauptsächlich um die Pflege der Skipisten durch die Beweidung mit Schafen.

Barbara Crea

Ihr Hof heißt “Quelle del Baito” und befindet sich in Lessinia, in der Nähe des Dorfes Erbezzo unddes Naturparks. Sie begann 2009, hat Schafe und Ziegen für die Milch- und Fleischproduktion und hat Erfahrung mit Präventionsmaßnahmen, sowohl Hunden als auch Zäunen. Im Jahr 2020 gewann ihr Hof den Preis des Italienischen Alpenvereins, der Landwirten und Lanwirtinnen verliehen wird, die hervorragende Koexistenzpraktiken mit großen Beutegreifern anwenden.

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Die Konferenz findet am 5. November 2021 von 14:00 bis 18:00 Uhr MEZ statt. Nach dem Erfolg der ersten dreisprachigen Herdenschutzkonferenz im Januar 2021 wird diese Konferenz ähnlich aufgebaut sein: Das Online-Format und die Simultanübersetzung ins Deutsche, Italienische und Englische werden es allen ermöglichen, teilzunehmen, unabhängig davon, wo sie sich befinden. Die Konferenz wird über ZOOM abgehalten und ist natürlich kostenlos, aber eine Anmeldung ist erforderlich. Die Anmeldung ist offen, das heißt Sie können sich Ihren Platz bereits sichern. Und vergessen Sie nicht, diesen Beitrag mit einem Freund oder Kollegen zu teilen!

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