März 2021 News Update

This post is also available in: Italienisch Englisch

Da für viele Landwirte die neue Weidesaison beginnt, bereitet sich das LIFEstockProtect-Team auch auf ereignisreiche Frühlings- und Sommermonate vor. Aber bevor wir mit dem Besuch von Betrieben beginnen können, um sie als Kompetenzzentren einzurichten, oder die Herdenschutzschulungen planen können, mussten wir einige vorbereitende Maßnahmen abschließen. Auch der theoretische Teil der Spürhunde Trainings begann online.

Von Stakeholdern bis zu Spürhunden

Im März haben wir wichtige Meilensteine erreicht: Das Team, das für die Entwicklung der Stakeholder-Matrix verantwortlich ist, hat die Datensammlung abgeschlossen und die theoretischen Kurse der Spürhunde Trainings begonnen. Insgesamt haben wir mehr als 380 Stakeholder aus 32 Interessengruppen identifiziert. Diese Datenbank wird die gezielte Kommunikation und Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen in das Projekt unterstützen. Im Hinblick auf die Spürhunde Trainings fanden 3 theoretische Kurse zur Orientierung vor Ort, den Prinzipien der Ausbildung und den Elementen der Suche statt. Rund 60 Personen nahmen an den Schulungen teil, teils im Rahmen des LIFEstockProtect-Projekts. Diese Sitzungen werden die Grundlage für die praktischen Kurse bilden, die stattfinden werden, sobald die Covid19-Verordnungen dies zulassen.

Freiwillige unterstützen Hirtinnen und Landwirte im Jahr 2022

Im Rahmen des Projekts werden wir ein Volunteer Workforce Network aufbauen. Dazu mussten wir zunächst über die Struktur eines solchen Netzwerks, seine Reichweite und Logistik entscheiden. Daher hatten wir im März zwei interne Treffen mit dem Ergebnis eines Aktionsplans für das weitere Vorgehen. Im Wesentlichen werden wir das Netzwerk in zwei verschiedene Gruppen unterteilen: kurzfristige Hilfe (1-2 Tage) für NutztierbestzerInnen -und Besitzer von Fall zu Fall und langfristige Unterstützung (2 Wochen – 3 Monate) für HirtenInnen und Hirten, um Zäune zu bauen und Weidetiere zu überprüfen, bei Bedarf tagsüber und nachts. Für das langfristige Support-Netzwerk können wir auf dem Wissen über des sehr gut funktionierende Pasturs-Projektaufbauen, das vom LIFEstockProtect-Begünstigten ELIANTE koordiniert wird.

Das Volunteer Workforce Network startet 2022 und konzentriert sich natürlich auf die Projektregion in Bayern, Österreich und Südtirol. Wir werden aber auch in diesem Jahr ein paar Freiwillige durch Pilot-projekte involvieren, um die geplante Initiative zu testen. Die erste Pilotaktion dieser Art fand imSeptember 2020 in Tirol statt, wo vier motivierte Freiwillige drei Wochen lang einen Schäfer unterstützten. Eines der im September aufgenommenen Bilder wird im Rahmen einer Ausstellung auf dem Heldenplatz in Wien gezeigt, um Freiwilligenarbeit in Österreich zu visualisieren. Ihr könnt also danach Ausschau halten!

Herdenschutz Kompetenzzentren treffen sich bald

Ein weiterer Meilenstein, der in diesem Monat erreicht wurde, war die Fertigstellung des Konzepts und der Finanzierung der Herdenschutz Kompetenzzentren. Da sich viele Betriebe bereits an uns gewandt haben, organisieren wir jetzt eine virtuelle Informationsveranstaltung, um die Interessenten kennenzulernen. Dort stellen wir das Projekt, die Chancen und Anforderungen eines Kompetenzzentrums vor und beantworten alle offenen Fragen. Natürlich werden wir die Ergebnisse des Treffens im Anschluss teilen.

LIFEstockProtect in den News März 2021

24/03/2021 BR24

Sendereihe “Spürnasen für die Umwelt” auf Ö1: Der Biologe Leopold Slotta-Bachmayr spricht über die Arbeit mit Naturschutzhunden

TV Bayern LIVE Interview mit Uwe Friedel vom Bund Naturschutz Bayern

Stay up to date with our Newsletter!

Author

Kommentar verfassen

X
X
X
%d Bloggern gefällt das: